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|Content MarketingVon mi connect & Park 7

Inhalte im Content Marketing: Von der Planung bis zur Vermarktung

Sie sind bereit für die ersten Schritte im Content Marketing und stehen nun vor der Erstellung Ihrer ersten Inhalte. Doch welche Arten von Inhalten sind eigentlich möglich? Worauf sollte man bei der Content-Produktion achten? Und welche Fehler sollte man unbedingt vermeiden?

Strategien im Content Marketing
Content Marketing im B2B kann ein wertvolles Instrument sein. Langfristig erfolgreich werden Unternehmen aber nur mit einer durchdachten Strategie. Bildquelle: Coloures-Pic - stock.adobe.com

 

Vorteile von Content Marketing

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, ist es hilfreich, sich die grundlegenden Ziele und Vorteile von Content Marketing in Erinnerung zu rufen:

  • Sichtbarkeit: Je mehr relevante Inhalte Sie veröffentlichen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Entscheider aus der Industrie darauf stoßen – und somit auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden. Hier bietet sich ein Unternehmens-Blog an, auf dem Sie relevante, suchmaschinenoptimierte Beiträge zu möglichst vielen Themen veröffentlichen, die zu Ihrem Fachgebiet gehören.
  • Bekanntheit: Wenn Nutzer Ihre Inhalte gefunden haben, bietet sich Ihnen die Chance, Sie von Ihrem Unternehmen zu überzeugen: Bieten Sie hochwertigen, hilfreichen Content an, um dem Nutzer positiv im Gedächtnis zu bleiben. So steigt die Chance, dass er diese Inhalte teilt, Ihr Unternehmen weiterempfiehlt oder selbst Kunde wird.
  • Lead-Generierung: Haben Sie potenzielle Kunden mit relevanten Inhalten auf Ihr Web-Angebot gezogen, befinden Sie sich bereits auf dem Pfad des Inbound Marketings, dessen Maßnahmen Sie entsprechend nutzen sollten. Machen Sie Ihren Besuchern ein Angebot: Bieten Sie hochwertige Assets an, welches die Nutzer im Gegenzug für ihre Kontaktdaten, aber ansonsten kostenfrei, beziehen können. So werden diese Nutzer für Sie (etwa per E-Mail) kontaktierbar – Sie haben Leads generiert.

 

Welche Arten von Inhalten gibt es im Content Marketing?

Im Content Marketing können Sie aus vielen verschiedenen Formaten wählen. Welches davon optimal ist, hängt von mehreren Faktoren ab – nicht zuletzt vom Inhalt selbst. Entscheidend ist auch, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält und welches der obengenannten Ziele Sie priorisieren. Bei der Bestimmung der Zielgruppe hilft Ihnen das Buyer-Persona-Modell (mehr dazu in unserem kostenfreien Whitepaper). Die gängigsten Formate im Content Marketing sind folgende:

  • Blogbeiträge: Artikel auf einem Corporate Blog eignen sich besonders gut zur Steigerung der Sichtbarkeit und Bekanntheit. Blogbeiträge können gut zur Auffindbarkeit durch Suchmaschinen optimiert werden und lassen sich einfach von Nutzern teilen. Über Banner und Hyperlinks können Sie zudem auf themenverwandte Assets, etwa Whitepaper und E-Books, verweisen.
  • Whitepaper: Ein mindestens zweiseitiges Dokument, meist in Form einer PDF-Datei. Hochwertige Whitepaper eigenen sich besonders gut zur Lead-Generierung und Kundenbindung. Sie sollten echtes Expertenwissen enthalten, sodass es sich für den Interessenten lohnt, im Gegenzug ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.
  • E-Books: Ähnlich wie ein Whitepaper, aber deutlich umfangreicher und dementsprechend in der Produktion aufwendiger, eignet sich auch das E-Book ideal zur Lead-Generierung.
  • Infografiken: Eine gut gestaltete und inhaltlich interessante Infografik hat virales Potenzial und wird im besten Fall vielfach über die sozialen Medien geteilt. Dementsprechend eignet sie sich gut zur Steigerung der Bekanntheit.
  • Videos: Sie sind aufwendig zu produzieren, aber in Umsetzung und Inhalt sehr flexibel. Gerade kurze, informative Videos haben das Potenzial, in den sozialen Medien geteilt zu werden, was Sichtbarkeit und Bekanntheit dient. Auch zur Lead-Generierung sind Videos geeignet – etwa, aber nicht ausschließlich, in Form von Webinaren.
  • Studien: Ebenso aufwendig wie teuer, richtig angelegt aber von hoher Relevanz sind Studien. Zudem haben Sie das mit dem Potenzial, in anderen Publikationen aufgegriffen zu werden. Darüber hinaus können Studien Sie dabei unterstützen, Ihren Vordenkerstatus in der Industrie zu untermauern.

 

Worauf kommt es bei Content-Marketing-Inhalten an?

Ganz gleich, für welches Content-Format Sie sich entscheiden - einige Regeln sollten Sie bei der Produktion stets beachten. Im Folgenden erfahren Sie, worauf es ankommt:

Je weniger Marketing, desto besser

Beim Content Marketing steht der Wissenstransfer an erster Stelle. Es mag (nicht zuletzt aufgrund des Namens) widersprüchlich erscheinen, doch Content Marketing funktioniert genau dann am besten, wenn Sie den klassischen produktorientierten Marketing-Ansatz weitestgehend ausklammern. Der Content ist hier Ihr Marketinginstrument und je größer dessen Mehrwert für die Nutzer, umso wahrscheinlicher ist es, dass diese zu Kunden werden.

Ihr Inhalt muss nicht zwangsweise völlig neutral sein, er sollte jedoch möglichst wenig werblich wirken. Sie sollten es beispielsweise vermeiden, offensiv auf Ihr Produkt hinzuweisen. Seien sie dezent und verzichten Sie auf Formulierungen wie „Die besten Ergebnisse erhalten Sie mit Produkt X“. Ihr Produkt sollte höchstens als Beispiel dienen, nicht aber als die einzige Wahl angepriesen werden. Nutzen Sie stattdessen Ihre Produktfotos zur Bebilderung Ihres Blogbeitrags oder Whitepapers: So wird der Nutzer gefühlt organisch und ohne direkten werblichen Kontext auf Ihr spezifisches Produkt aufmerksam.

Mehr Expertenwissen, weniger Gebrauchsanweisung

Fokussieren Sie sich bei Ihren Content-Marketing-Inhalten also nicht auf ein Produkt, sondern setzen Sie sich zum Ziel, echtes Expertenwissen zu vermitteln. Teilen Sie Ihre Expertise mit Ihren potenziellen Kunden und zeigen Sie ihnen, dass Sie sich auskennen – das färbt auf Ihre Produkte und Dienstleistungen ab, sodass diese ebenfalls an Attraktivität gewinnen.

Auf keinen Fall sollten Ihre Inhalte nach versteckter Werbung klingen. Wenn also Ihr Whitepaper wie eine verkappte Produktbroschüre wirkt, sollten Sie es noch einmal überarbeiten. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Inhalte den Nutzern auch losgelöst von Ihren Produkten einen signifikanten Mehrwert bringen. Beim Content Marketing geht es vor allem darum, Ihr Unternehmen in das Bewusstsein potenzieller Kunden zu bringen und es als kompetenten Ansprechpartner zu etablieren.

 

Fazit zur Vermarktung von Content-Marketing-Inhalten

Ist Ihr Blogbeitrag, Ihr E-Book oder Ihre Studie angefertigt, geht es an die Vermarktung. Je nach Art des Inhalts bieten sich hier unterschiedliche Kanäle mehr oder weniger gut an, wie wir in einem anderen Beitrag bereits erläutert haben. Generell gilt jedoch: Versprechen Sie nicht zu viel und seien Sie im Zweifel lieber bescheiden. Mit Superlativen und großen Ankündigungen mögen Sie zwar kurzfristig viele Interessenten gewinnen und somit Leads generieren. Wenn Ihre Inhalte die großen Versprechen jedoch nicht halten, werden diese Leads wohl kaum zu Kunden werden. Versuchen Sie daher, realistische Erwartungen beim Rezipienten aufzubauen. Wer untertreibt, kann überraschen. Wer übertreibt, der wird enttäuschen.

 

Sie brauchen einen Vermarkter für Ihren Content?

Dann schreiben Sie uns an digitalmarketingmi-connectde

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