Im Gespräch mit Roman Gaida von Mitsubishi Electric

Wieso es von Vorteil ist, Veränderung zu „üben“ und weshalb es als Führungskraft ein Anspruch sein sollte, seine Mitarbeiter gut zu kennen

Treffen sich zwei Familienväter online und sprechen über 2020. Und Holzkohle. Und Tomatensaft. Was im ersten Moment nach Stirnrunzler klingt, entpuppt sich als nichts mehr als der pure Hörgenuss. Denn unser Kollege und Account Manager Florian Swoboda (➥ zum Linkedin Profil) hat für diese Folge Roman Gaida (➥ zum Linkedin Profil) von Mitsubishi Electric zum Gespräch geladen. Denkt man bei der angerissenen 30-sekündigen Vita spontan noch „Neid“ und „was für ein Überflieger“, wird schnell klar: Roman Gaida ist ein smarter, auf dem Boden gebliebener und glücklich verheirateter Führungsprofi, für den das Handling seiner Zwillinge in einer Dreizimmerwohnung ebenso wichtig ist, wie das Wohlergehen seines großen Teams, das er in den letzten Jahren aufbauen durfte.

Kennengelernt hat mein Kollege Florian Roman Gaida auf dem, von mi connect mit veranstalteten Maschinenbau-Gipfel. Beim Frühstück. Kulinarische Themen streifen die beiden in diesem Podcast aber zum Glück nur am Rande.

Stattdessen geht es um nichts mehr als die Kunst der Veränderung von Unternehmensprozessen. Nicht zuletzt auch aufgrund von Corona. Gaida schildert anschaulich, wie bereits vor einigen Jahren bei Mitsubishi Electric Transformationsprozesse angestoßen wurden und wieso diese rückblickend genau zum richtigen Zeitpunkt kamen. Denn zu Beginn der Corona-Pandemie hatten Gaida und sein Team schon einige Jahre lang „Veränderungen“ geübt, was sich nun als Vorteil herausstellte.

Im Laufe des Podcasts schildert Gaida auch, wieso in seinen Augen Empathie die neue Königsdisziplin von Führungskräften sein sollte und wie Führung ohne Schulterblick und Präsenz gelingen kann. Ganz nebenbei hat unser Gast überzeugende Definitionen von Digital Journey und Leadership parat und hält ein flammendes Plädoyer für neue, authentische und realistische Rollenbilder im Management. Dazu gehört in seinen Augen nämlich auch, ins Zimmer platzende Kinder in die Arbeit zu integrieren, statt sich aus unnötigen Gründen stressen zu lassen. Denn das ist laut Gaida ebenso Bestandteil von erfolgreichem Management wie überzeugende Projekte und Kennzahlen.

Hören Sie selbst hinein und verstehen Sie, wieso unser Kollege zu Recht Fan vom „Manager-Daddy-Influencer“ ist. 


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