Die wichtigsten Begriffe im Digitalmarketing

Von Ad Impression bis Whitepaper: Wichtige Begriffe kurz und einfach erklärt

In unserem Glossar finden Sie eine Übersicht aller Themen aus den Bereichen SEO-, Content- und Online-Marketing, die wir häufiger verwenden. Ihnen fehlt ein Begriff? Sie vertreten einen anderen Standpunkt? Dann lassen Sie uns gemeinsam diskutieren.

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Ad Impression

Wird umgangssprachlich auch Sichtkontakt genannt. Gibt an, wie oft eine Werbeanzeige von Nutzern gesehen wurde.  

Advertising Netzwerke

Große Werbenetzwerke wie z.B. Google AdSense, über welche Publisher (Herausgeber) Werbebanner auf ihren Webseiten einblenden können. Diese Werbebanner werden von Werbetreibenden über z.B. Google AdWords zur Verfügung gestellt.

Affiliate Marketing

Partnerprogramm zwischen dem Merchant (Händler, Vertriebspartner) und dem Affiliate (Publisher, Herausgeber). Der Affiliate stellt die Werbefläche seines Internetauftritts für die Werbemittel des Merchants zur Verfügung. Die Händler platzieren also Werbung in Form von Banner oder Links auf den Webseiten der Publisher. 

Affiliate Netzwerke

Affiliate Netzwerke dienen als Vermittler zwischen Merchants (Händler, Vertriebspartner, Werbetreibender) und Affiliate (Publisher, Herausgeber, Webseitenbetreiber). Die Publisher können auf der Plattform z.B. die Kampagnen-Codes der Merchants herunterladen und diese Codes auf ihren Webseiten einbetten.  


Backlink

Inbound Link, der von einer anderen Webseite ausgehend zu einer externen Website führt. Diese externen Verlinkungen spielen für die Suchmaschinenoptimierung einer Webseite eine wichtige Rolle.   

Behavioral Targeting

Werbebanner werden an das Verhalten des Nutzers angepasst. Hat der User zum Beispiel nach einem neuen Küchengerät gesucht, bekommt er auf anderen Webseiten künftig verstärkt Werbung zu dieser Suchanfrage angezeigt.

Benchmark

Der Benchmark ist ein Vergleichswert aus dem Benchmarking. Unternehmer vergleichen ihre Leistungen mit den Leistungen ihrer Mitbewerber anhand eigens festgelegter Kennziffern (sogenannte Benchmarks). Diese können z.B. Umsatzwachstum, Eigenkapitalrentabilität, Fremdkapitalstruktur und weitere sein. 

Bounce Rate

Prozentualer Anteil von Besuchern einer Webseite, die die Seite wieder verlassen, ohne eine Unterseite der Homepage aufgerufen zu haben. Eine hohe Bounce Rate kann z.B. ein Indikator dafür sein, dass der User nicht findet, was er auf der Seite sucht oder er keine Möglichkeit zur weiteren Navigation hat.  


Call-to-action

Eine sogenannte Handlungsaufforderung, die den Nutzer dazu bewegt, eine gewünschte Aktion auszuführen. Call-to-actions werden meist im Rahmen von Marketingkampagnen verwendet. Allerdings sollte man nicht zu viele Call-to-actions innerhalb eines Textes verwenden, da das den User unter Umständen verwirrt.  

Chatbot 

Künstliche Intelligenz in Form eines textbasierten Dialogsystems. Der User kommuniziert im Chat mit einem computerbasierten System und erhält Antworten auf seine Fragen. Vorteil: Chatbots sind 24h erreichbar. Die Entwicklung von Chatbots schreitet weiter voran und immer mehr Unternehmen prüfen einen Einsatz als Ergänzung zu ihrem Customer Service Center.  

Consulting 

Im Consulting werden betriebswirtschaftliche oder technische Fragestellungen und Probleme von Unternehmen durch externe oder interne Berater geklärt. Auch für SEO oder Content Marketing werden Consulting Leistungen angeboten.  

Content Experience

Löst allmählich den Begriff des Content Marketings ab. Content Experience betrachtet den Prozess des Content Marketings als ganzheitliches Erlebnis. Das Erstellen von Content ist kein reines Marketing Instrument mehr. Viel mehr schafft es eine Bindung zwischen Unternehmen und Usern. Das Unternehmen positioniert sich als Experte auf seinem Themengebiet und bietet dem Nutzer Inhalte, die er erleben, spüren und anwenden kann.  


Content Marketing

Marketing-Methode, bei der nicht der Verkauf und die Bewerbung von Produkten im Vordergrund steht, sondern die Erstellung von nachhaltigem Content (Inhalten), der dem User einen Mehrwert bietet. Dabei stehen jedoch die Produkte und Leistungen des Unternehmens nur wenig oder ausschließlich im Kontext einer Geschichte im Fokus.  

Content Pool

Zentrale Sammelstelle für zukünftig relevante Inhalte. Der Pool wird von Redakteuren und Marketern befüllt und kann teamübergreifend ergänzt werden. Er dient als Hilfsmittel der Redaktionsplanung und der Content Erstellung.   

Contextual Targeting

Hier werden Werbeanzeigen (Display Ads) auf den jeweiligen Kontext einer Webseite ausgerichtet. So können zum Beispiel neben einem Text über den Kaffeeanbau in Peru passende Anzeigen zu einer Reise nach Peru oder Kaffee aus peruanischem Anbau geschalten werden. 

Conversion

Beschreibt die Statusveränderung der Zielperson in einen anderen Status. Der Empfänger einer Marketing-Botschaft führt die gewünschte Aktion der Marketing-Kampagne aus. Beispiel: ein Interessent wird Käufer. Das Conversion Ziel ist abhängig von den Zielen eines Unternehmens und der geplanten Kampagne.  


Conversion Rate

Beschreibt das Verhältnis von Webseiten-Besuchern, Newsletter-Abonnenten, und weiteren Usern, die eine Conversion durchlaufen haben, im Vergleich zu Personen, deren Status sich noch nicht verändert hat.   

Click-Through-Rate (CTR)

Das Verhältnis von der Anzahl an ausgespielten Bannern (sogenannte Ad Impressions) zu deren Klicks. Werden beispielsweise 1000 Banner ausgespielt, die insgesamt 30 Mal geklickt werden, dann liegt die Click-Through-Rate bei 3%.  

Customer Journey

Ein Prozess, den ein Kunde durchläuft, bis er eine definierte Transaktion abschließt. Der Prozess ist dabei in mehrere Phasen unterteilt. Diese Phasen sind oft unterschiedlich definiert,  wie auch die Einschließung von digitalen oder analogen Kontaktpunkten (sogenannte Touchpoints), die ein User zu einem Unternehmen hat. 

Customer Journey Mapping

Stellt die Berührungspunkte eines Unternehmens mit seinen Konsumenten im Prozess der Customer Journey visuell dar. So lässt sich nachvollziehen, wie sich ein User informiert und an welchen Stellen das Unternehmen zusätzlich Inhalte bereitstellen könnte, um den User in seiner Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen.  


Data-Driven Marketing

Marketing Ansatz, in dem Nutzerdaten erhoben und analysiert werden, um das Verhalten der User verstehen zu können. Anhand der Analysen können entsprechende Marketingkampagnen aufgesetzt und Marketingentscheidungen getroffen werden. 

Digital Marketing

Das Digital Marketing gilt als Synonym für das Online Marketing und steht als Überbegriff für alle Marketingaktivitäten, die online stattfinden. 

Display Marketing

Das Display Marketing gehört in die Sparte der klassischen Onlinewerbung. Mit grafischen Elementen wie Bildern, Videos und Text werden dem Web-Nutzer auf den Webseiten Werbebotschaften übermittelt. Die Werbemittel sind mit einem Hyperlink zur Website des werbenden Unternehmens verbunden und können vom User angeklickt werden. 

Double Opt-In (DOI)

Rechtssicheres Verfahren zum Versand von Newslettern an Interessenten und Kunden durch ein Unternehmen. Mit Klick auf einen Bestätigungslink versichert der User, dass er sich absichtlich für den Newsletter anmelden wollte und dies nicht aus Versehen geschehen ist. 


Earned Media

Media Erwähnungen, die sich ein Unternehmen auf Grund seiner Expertise selbst erarbeitet hat, z.B. durch gezieltes Content Marketing. Nutzer, Kunden und Interessenten verbreiten die Inhalte bzw. den Content eines Unternehmens selbstständig. Dieser Fall tritt ein, wenn der Content des Unternehmens den Usern einen  Mehrwert bietet.

Employer Branding

Beschreibt den Prozess der Bildung einer Arbeitgebermarke. Unternehmen gestalten Events und Kampagnen, um bei potentiellen Arbeitnehmern als attraktiver Arbeitgeber zu punkten. Mit einer nachhaltigen Strategie sollen so geeignete Talente am Arbeitnehmermarkt gewonnen werden.  

Engagement Marketing

Kunden werden aktiv in Werbemaßnahmen eingebunden. Der Nutzer tritt in den Dialog, identifiziert sich mit der Marke und  tätigt schneller eine Conversion. Beispiele für das Engagement Marketing sind Likes und Shares auf Social Media, Gewinnspielaktionen uvm. Auch Content Marketing zählt zum Engagement Marketing.


FINE-Modell

Bestehend aus Follow Content, Inbound Content, Nurture Content und Enabling Content, dient das FINE-Modell als Hilfestellung bei der Content Produktion.

Wie das FINE-Modell funktuniert und warum es sinnvoll für die Erarbeitung einer Content-Strategie ist, erfahren Sie hier

Follower

Ein Follower ist ein User, der den digitalen Inhalt eines anderen Nutzers (beispielsweise eines Unternehmens oder einer Person des öffentlichen Lebens) im Web abonniert hat und kontinuierlich verfolgt. Häufig spricht man von Followern im Social-Media Marketing.

Frequency Capping

Der Begriff kommt aus dem Display-Marketing. Es wird festgelegt, wie oft einem User ein Banner in einem bestimmten Zeitraum ausgespielt wird. Es kann beispielsweise bestimmt werden, ob der Nutzer ein Banner nur ein einziges Mal oder mehrmals sehen soll.  

Funnel

Im Marketing verwendet man den Funnel, um aus einer großen Menge von Webseiten-, Social Media-, Blog- oder Landing Page-Besuchern die entsprechenden Interessenten und Kunden zu filtern. Ein Funnel hat mehrere Filterebenen, die konkretisieren, in welcher Phase sich ein Interessent befindet. Der Prozess des Filterns läuft mit Hilfe bestimmter Tools in der Regel automatisiert ab.  


Inbound Marketing

Anstelle des typischen Outbound Marketings, in dem Produkte aktiv beworben werden, betreibt man im Inbound Marketing indirekte Werbung und legt den Fokus auf Inhalte mit Mehrwerten für den Leser. Dabei wird auf Fragen und Probleme der Zielgruppe eingegangen, indem Lösungen für Probleme und Antworten auf zielgruppenspezifische Fragen bereitgestellt werden. 


Kampagne

Eine Kampagne umfasst die Planung, Steuerung und Kontrolle von im Vorfeld festgelegten Maßnahmen zur Erreichung eines definierten Ziels. Eine Marketing Kampagne ist nach demselben Schema aufgebaut, mit dem Unterschied, dass diese mit einer Werbe- oder Kommunikationsbotschaft eine bestimmte Zielgruppe erreichen möchte. 

Kanal

Der Kanal bildet die Grundlage zur Verbreitung von Inhalten im Internet. Er dient als Plattform, um Content an eine breite Masse von Usern zu bringen. Beispiele: Newsletter, Social Media, Fachartikel, Whitepaper, Webinar uvm. 

Kommunikationsplan

Stellt die konkrete Abbildung der Unternehmenskommunikation dar. Meist wird die Planung von Pressemeldungen, Events, Newslettern, Fachartikeln und ähnlichem für einen Zeitraum von einem Jahr festgelegt.

KPIs 

Kennzahlen, mit denen die Leistung von Handlungen und Maßnahmen in Unternehmen gemessen werden können. Ein Unternehmen legt seine KPIs individuell fest. Die typischen KPIs sind meist Rentabilitätskennzahlen, Liquiditätskennzahlen, Kundenbeziehungskennzahlen oder Kommunikationskennzahlen. 


Landing Page

Eine meist für sich alleinstehende Webseite, auf die man durch einen Link oder einen Call-to-Action einer Werbekampagne, einem Newsletter oder ähnlichem gelangt. Die Webseite wird speziell für eine bestimmte Marketingkampagne erstellt. 

Lead

Als Lead bezeichnet man häufig einen Interessenten bzw. neuen Kontakt eines Unternehmens, der durch Marketingmaßnahmen generiert wurde. Ein “sales qualified” Lead ist ein Lead, der durch das Marketing bereits soweit nachqualifiziert wurde (z.B. durch Anreicherung um wichtige Kontaktinformationen), dass er an den Sales weitergegeben werden kann.  

Lead Campaigning

Das Erstellen einer Kampagne, die ausschließlich das Ziel verfolgt, Leads für ein Unternehmen zu gewinnen. Hierbei kann auch der Einsatz eines Marketing-Funnels sehr hilfreich sein. 

Leadgenerierung

Als Leadgenerierung bezeichnet man die gezielte Gewinnung von neuen Kontakten und Interessenten für das Unternehmen, meist durch Marketingmaßnahmen. Leads können z.B. auf Messen, Vorlesungen, auf Webseiten, durch Newsletter, Whitepaper, Webinare und weiteren Touchpoints generiert werden.  


Lead-Magneten

Als Lead-Magneten bezeichnet man Inhalte, die Unternehmen einem potentiellen Kunden in der Regel kostenlos anbieten. Dafür hinterlässt der Interessent in der Regel seine Kontaktdaten. Das Ziel von Lead-Magnet “Inhalten” ist es, dass ein potenzieller Interessent seine Kontaktdaten abgibt, um sich weiterführende Informationen zu einem Thema zu sichern.  

Long-Form Content

Dazu zählt Content ab 1000 Wörtern Länge. Long-Form Content ist bei den Usern aktuell sehr beliebt und kann sich positiv auf das Suchmaschinenranking auswirken. Nutzer suchen verstärkt nach Inhalten, die ihnen einen echten Mehrwert bieten. Dabei sollte der Content fundierte und konkrete Antworten auf ihre Fragen liefern. 


Mediaspendings

Werbeaufwendungen eines Unternehmens oder einer Branche zur Erreichung vordefinierter Werbeziele. 

Merchandising

Beschreibt alle Methoden zur Absatzförderung. Hierunter können u.a. Give Aways, Werbeschilder und Gewinnspiele verstanden werden. 

Multi-Channel

Vermarktung von Inhalten über alle vorhandenen Kanäle. Zum Beispiel über LinkedIn, Twitter, Facebook und Instagram.

Multi-Display-Marketing

Als Multi-Display-Marketing bezeichnet man eine Marketingform, die multimedial auf verschiedenen grafischen Aufgabemedien wie Desktop-PCs, Notebooks, Tablets, Phablets und Smartphones betrieben werden.  


Native Advertising

Banner, die in den Kontext redaktioneller Beiträge eingebettet werden und so als Werbung zunächst kaum erkennbar sind.  

Newsroom

Bietet die Möglichkeit, Inhalte gebündelt an einem Ort zur Verfügung zu stellen. Mögliche Ausprägungen des Newsrooms sind zum Beispiel ein Newsportal, ein Tool zur Unternehmenskommunikation, eine Plattform für Content Brainstorming, etc.

Nurturing

Steht oft im Kontext von Lead Nurturing und meint, potenzielle Interessenten zum richtigen Zeitpunkt mit relevanten Informationen anzusprechen. 


Operatives Handeln

Als operative Tätigkeiten bezeichnet man in der Regel Aufgaben, die nahezu täglich anfallen und “abgeleistet” werden, z.B. die Buchung von Bannern im Rahmen einer Kampagne oder die Erstellung von Inhalten. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei strategischen Tätigkeiten um komplexere Aufgaben, die in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg bearbeitet werden.  

Organische Suche

Bezieht sich auf Googles Websuche. Mit der organischen Suche sind ausschließlich Suchergebnisse gemeint, die nicht das Zahlen eines Kaufpreises eine höhere Rankingposition erreicht haben, sondern auf Grund der gestellten Suchanfrage die größte Relevanz für den Nutzer bieten. Die Optimierung der organischen Suche nennt sich SEO (Search Engine Optimization).

Owned Media

Beschreibt die Kommunikationskanäle, die von einem Unternehmen selbst bespielt werden. Die Kontrolle über die Inhalte liegt beim Unternehmen selbst. Diese Kanäle reichen von Webseiten über Social Media Auftritte bis hin zu Corporate Kanälen.  


Page Impressions

Gibt an, wie viele Unterseiten einer einzelnen Webseite im Web aufgerufen werden. 

Paid Media

Medialeistungen, für die ein Unternehmen gezahlt hat. Darunter versteht man meist Werbung, die das Unternehmen z.B. in Magazinen, im TV, im Radio, auf Plakatwänden oder ähnlichen Plattformen bucht. 

Performance Marketing

Stetiges messen und optimieren aller Marketingmaßnahmen auf das Erreichen definierter Ziele. Dies geschieht meist durch Suchmaschinenmarketing (SEM) oder Suchmaschinenoptimierung (SEO). 

Point-of-sale

Ein physischer oder virtueller Verkaufsort (z.B. im Laden, im Onlineshop).


Public Relations (PR)

Beschreibt die öffentliche Kommunikation eines Unternehmens. Im Kern geht es nicht nur um Pressearbeit, sondern um den Aufbau und die Pflege der Beziehung zwischen dem Unternehmen und der Öffentlichkeit.  

Programmatic Advertising

Der Begriff wird in Verbindung mit dem Digital Marketing verwendet und bezeichnet den automatisierten und individualisierten Ein- und Verkauf von Werbeanzeigen, sowie das Ausspielen dieser Anzeigen in Echtzeit. Auf Basis von Nutzerdaten werden die Werbebanner gezielt auf den User ausgeliefert.  

Pull-Marketing

Ziel des Pull-Marketings ist es, dass Kunden ein Produkt eigenständig nachfragen, da der Hersteller zuvor Bedürfnisse bei ihnen geweckt hat.  Ein Interessent wird sozusagen an ein Unternehmen und Produkt “gezogen”. Im Pull-Marketing bietet der Hersteller Lösungen für die Probleme seiner Zielgruppe an, z.B. durch die geschickte Platzierung von Inhalten.

Push-Marketing

Push-Marketing beschreibt das Vorgehen, wenn ein Unternehmen verschiedene Werbemaßnahmen in den Markt "drückt". Kostenlose Werbblätter im Briefkasten, Online-Flyer oder Gutschein-Aktionen in einer Zeitung sind Beispiele für Push-Marketing. 


Real-Time Bidding

Auktionsverfahren im Online Marketing. Hierbei werden Plätze für Werbebanner und -anzeigen an den Höchstbietenden automatisiert in Echtzeit versteigert.  

Related Content

Inhalte, die thematisch zu einem aktuellen Beitrag passen. Häufig findet man Related Content unter Verlinkungen wie "Das könnte Sie auch interessieren..." oder "Lesen Sie auch...".

Remarketing

Dem User werden E-Mails, Newsletter oder Anzeigen passend zu seinen erfassten Web-Aktivitäten ausgespielt. Somit sieht er auf einer Homepage bspw. einen neuen Rasenmäher und erhält von dieser Webseite passend eine E-Mail mit attraktiven Produktvorschlägen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn der User seine E-Mail-Adresse auf der Webseite hinterlegt hat.  

Retargeting

Besucher der eigenen Webseite können mit Hilfe von Cookies auf anderen Webseiten gezielt mit der eigenen Werbung wieder angesprochen werden. Somit werden die Werbeplätze der anderen Seiten genutzt, um dem getrackten Interessenten dort die eigene Werbung auszuspielen. Die Anzeigen können passend auf die Aktivität (z.B. das Ansehen eines Artikels) ausgespielt werden.  


Search Engine Advertising (SEA)

Beschreibt bezahlte Anzeigenwerbung im Web. Werbetreibende buchen Werbung in Form von Text- oder Bildanzeigen bei Suchmaschinenprovidern wie Google oder anderen Suchmaschinen.  

Search Engine Marketing (SEM)

Überbegriff für das Suchmaschinenmarketing. Beschreibt alle Maßnahmen zur besseren Positionierung der eigenen Webseite im Suchmaschinenranking. Dies kann durch bezahlte Anzeigenwerbung durch Suchmaschinenprovider (SEA) oder durch organische Suchmaschinenoptimierung (SEO) geschehen. 

Search Engine Optimization (SEO)

Beschreibt die organische Suchmaschinenoptimierung. Hierbei werden Maßnahmen zur Optimierung der eigenen Webseite im Suchmaschinenranking ergriffen. Die Webseite wird in diesem Rahmen so gestaltet, dass Suchmaschinen sie optimal lesen und analysieren können.  

Sichtbarkeitsindex

Kennzahl, die angibt, wie sichtbar eine Website im Google-Ranking ist. Durch den Sichtbarkeitsindex lässt sich u.a. der Erfolg einer SEO-Maßnahme messen. Der Index lässt sich ganz einfach mit dem Tool SISTRIX messen. Wie sich der Index zusammensetzt und wie Sie ihn für die Optimierung Ihrer Website nutzen können, erfahren Sie hier.


Site Map

Die Site Map ist eine Datei, in der einzelne Seiten einer Website hierarchisch aufgelistet werden. Die Site Map dient dem Crawler (=Suchmaschinenbot) als Orientierung, welche Seiten einer Website durchsucht werden sollen. Die Gestaltung der Site Map trägt dazu bei, wie gut eine Website von einer Suchmaschine gefunden wird.

Storytelling 

Im Storytelling erzählt ein Unternehmen in Form eines Videos, Textes, Bildern oder Geschichten Ereignisse, die berühren und mitreißen. Dadurch schafft das Unternehmen Nähe zu den Webnutzern und baut sich eine Community auf. 

Strategisches Handeln

Bewältigung komplexer Aufgaben, die in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg bearbeitet werden. Im Fokus dabei steht die Strategie. Diese beschreibt einen genauen Plan für ein Vorgehen oder ein Verhalten, das dazu dient, ein definiertes Ziel zu erreichen. Dabei wird bereits im Voraus versucht, alle Eventualitäten auf dem Weg zum Ziel einzukalkulieren.  


Targeting

Unter Targeting versteht man eine zielgruppengenaue Steuerung einer Online Kampagne. Damit sollen Streuverluste vermieden und die Conversionrate erhöht werden. Grundvoraussetzung dafür ist das genaue Kennen der eigenen Zielgruppe. Ein weiterer positiver Effekt: Das Marketingbudget wird so effizient wie möglich eingesetzt.  

Thought Leadership

Im Thought Leadership positioniert sich eine Person oder ein Unternehmen als Experte und Vorreiter in seinem Fachgebiet. Der Thought Leader prognostiziert Trends, teilt seine Visionen, strahlt mit seiner Persönlichkeit und ist bekannt als unerschütterlicher Inspirationsgeber. Mit diesen Qualitäten baut sich ein Unternehmer im Laufe der Zeit eine Community auf und wird zum Meinungsmacher in seiner Branche.   

Touchpoints 

Berührungspunkte eines Interessenten mit dem Unternehmen oder Produkten des Unternehmens. Touchpoints sind Teil der Customer Journey und vom Unternehmen meist beeinflussbar. Ein Touchpoint könnte zum Beispiel ein Banner des Unternehmens sein, den der Nutzer beim Surfen auf einer Website angezeigt bekommt. 

Traffic

Der  “Verkehr” auf Webseiten, der durch die Webseiten-Besucher erzeugt wird. Genauer definiert gibt Traffic das Volumen des Datenflusses zwischen Server und Internet an. Er wird anhand von Page Impressions bzw. der entstandenen Datenmengen gemessen.  


Tausender-Kontakt-Preis (TKP)

Modell zur Berechnung von Anzeigenkosten. Der TKP legt fest, wie viel ein Werbekunde bezahlen muss, damit 1000 Nutzer seine Werbeanzeige sehen.   


Unique Content

Unique Content hebt sich vom Einheitsbrei der Masse ab, indem eigenes Know How, eigene Ideen und eigene Kreativität genutzt werden, um mitreißenden Content zu kreieren anstatt Inhalte von anderen Beiträgen zu kopieren. So entsteht nachhaltiger Mehrwert für den User. Suchmaschinen können erkennen, ob es sich um Unique Content handelt und ranken diesen höher.

Unique Selling Proposition (USP)

Alleinstellungsmerksmal eines Unternehmens bzw. eines Produkts / einer Dienstleistung. 

Universal Search

Dank Universal Search ist es heute möglich, dass Suchmaschinen zu der textbasierten Web-Suche nun auch Bilder und Videos in die allgemeine Web-Suche einbetten.  


Visits

Beschreibt die Anzahl der Seitenbesuche eines Users. Sobald sich der User auf der Webseite befindet, beginnt der Visit. Jede weitere Page Impression wird ebenfalls zu den Visits dazugezählt. Sogenannte returning visitors 

sind Besucher, die wieder auf eine Seite zurückkehren. Viele returning visitors können ein Indikator dafür sein, dass die Besucher die Inhalte einer Seite gerne konsumieren.  


Web-API

Eine API ist grundsätzlich eine Schnittstelle zwischen zwei Systemen, welche die Kommunikation und Interaktion zwischen eben dieser zwei Systeme ermöglicht. Dadurch ermöglicht sie Dritten den Zugang zu Datenpools.

Unter einer Web API kann beispielsweise die Schnittstelle zwischen Front- und Backend verstanden werden. Das Frontend wird dem User als Website angezeigt, das Backend hingegen stellt die Struktur hinter der Website dar. Diese ist für den Nutzer nicht sichtbar, da lediglich die Entwickler der Website Zugriff darauf haben.

Webauftritt 

Bezeichnet den Auftritt eines Unternehmens, einer Institution, Person oder anderen Figuren im Internet. Als Webauftritt bezeichnet man zum Beispiel die Website eines Unternehmens.

Webcast 

Ähnelt einer Radio- oder Fernsehsendung. Video- oder Audioinhalte werden live im Internet abgespielt und sind danach – im Gegensatz zum Podcast – nicht mehr abrufbar.  

Webinar

Seminar, das über das Internet gehalten wird. Oft hat der Teilnehmer die Möglichkeit per Live-Chat interaktiv daran teilzunehmen. Ein Webinar bleibt auch nach der Live-Sitzung für den Nutzer in der Regel noch im Internet abrufbar.  


Whitelist

Liste mit Applikationen, URLs, Postadressen, Adressaten, E-Mailadressen und ähnlichen Daten, die als vertrauenswürdige Quellen festgehalten werden.  

Whitelisting 

Beschreibt das Herausfiltern von vertrauenswürdigen Quellen und Applikationen, sowie Adressaten und ähnlichen Daten im Web. Die Quellen werden in einer Whitelist zusammengetragen.  

Whitepaper

Dokument, das umfassende Informationen zu einem bestimmten Thema beinhaltet. Ein Whitepaper beginnt ab zwei Seiten aufwärts und beschreibt zum Beispiel Tipps und Tricks, Anleitungen, Forschungsergebnisse, Case Studies, tiefes Fachwissen, etc. zu einem bestimmten Thema. 

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